#02 – Badminton
- #Sport
Szenische Einrichtung/Regie: Stefan Kaminsky
Schauspieler:innen: Mariia Soroka, Mariia Tkachenko, Jannik Görger
Anknüpfend an die Auseinandersetzung mit gegenwärtiger ukrainischer Dramatik in deutscher Übersetzung (Ukrainische Horizonte) präsentiert das Ukrainische Institut in Deutschland eine neue Auswahl von Szenen. Alle 3 Stücke wurden geschrieben, nachdem der vollumfängliche Angriffskrieg schon mehrere Jahre im Gange ist. Wir werfen mit dieser Auswahl weniger einen Blick auf den unmittelbaren Krieg selbst, sondern verstärkt auf seine Folgen/Auswirkungen hinein in alle Bereiche der ukrainischen Gesellschaft. Eine Frau sehnt sich nach Familie und wird mit ihrem aus dem Krieg zurückkehrenden Mann und neuen Realitäten konfrontiert (Polyandrie), eine zweite Frau kehrt in das Dorf ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter zurück (Das Dorf, in dem Niemand leidet) und ein Soldat führt ein Gespräch zum Ableben jenseits seiner Erwartungen (Gespenster im Geäst).
Mit Szenenausschnitten von:
Polina Polozhentseva – Das Dorf, in dem Niemand leidet (2025, dt. Übersetzung von Sebastian Anton 2026)
Sergiy Kulybyshev – Polyandrie (2024, dt. Übersetzung von Sebastian Anton 2026)
Valeriy Puzik – Gespenster im Geäst (2024, dt. Übersetzung Maximilian Huber 2026)
In Zusammenarbeit mit dem Thomas-Bernhard-Institut (Mozarteum) und gefördert durch das Ukraine Büro Österreich.