The Crazy Shit World Tour 2027/29
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„Ein Vergehen, was war das? Wenn etwas verging – das war ein Vergehen?“
Drei Bände, mehr als 1.500 Seiten, dreieinhalb Millionen Zeichen. Ein Befragen familiärer Geschichte, ein Befragen von Vergangenem, ein Neubuchstabieren von Welt: Z Ypsilon X.
In seinem nach „(Krieg und Welt)“ zweiten monumentalen Prosawerk folgt Peter Waterhouse den biografischen Spuren des Großvaters Edgar Alker, vor allem aber folgt er dessen Lektüren, den Notizen und Unterstreichungen in den Werken, die er gesammelt hatte. Der Großvater war Kenner und Verehrer der Werke von Karl Kraus, er war Leser von Trakl, Dickens, Peter Altenberg. Und er war Hauptschriftleiter beim „Kleinen Blatt“, beförderte die Propaganda des NS-Regimes – ein kaum auflösbarer Widerspruch, der dem Autor zum Ausgangspunkt seines sich tastend und zögernd immer weiter fortsetzenden Lesens, Fragens und Schreibens wird.
„Z Ypsilon X“ verweigert sich jeder behauptenden Deutung von Welt. Stattdessen eröffnen sich bei der Bewegung durch diesen Text Räume des Möglichen, das unsere Wahrnehmung von Welt zu verändern weiß.