#02 – Badminton
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STUDIERENDE VON WOLFGANG DOSCH AN DER MDW ISTVÁN BONYHÁDI Klavier
GÄSTE: VASILIKI PAPADOPOULOU UND STEFAN SCHMIDL Autoren, Österr. Akademie der Wissenschaften
Der Roman „Schwammerl“ von Rudolf Hans Bartsch und das darauf basierende, mitten im 1. Weltkrieg 1916 am Raimundtheater uraufgeführte Singspiel, sind oft kritisiert worden, ein allzu süßliches Bild Franz Schuberts gezeichnet zu haben. Doch der darin sich vemeintlich entfaltende „Schubert-Kitsch“, sagt weniger über die Librettisten A. M. Willner, Heinz Reichert und den Komponisten Heinrich Berté und ihren Welterfolg selbst als vielmehr über die Sehnsüchte und Unsicherheiten des 20. Jahrhunderts aus.
Wolfgang Dosch spürt mit Vassili Papadopoulou und Stefan Schmidl, beide Mitglieder der Österreichischen Akademie der Wissenschaftenden und Autor*innen der neuesten Publikation über dieses Singspiel und gemeinsam mit seinen Studierenden an der mdw und István Bonyhádi am Klavier, der Entstehung, Bedeutung und Faszination dvon „Das Dreimäderlhaus“ nach.
Für Wolfgang Dosch ist Operette Bestandteil des vielfarbigen Mosaiks österreichisch-zentraleuropäischer Kultur und wesentlicher Bestandteil seiner künstlerischen Tätigkeit. Als Sänger, Regisseur, Forscher und Lehrender gilt er heute als einer der leidenschaftlichen und anerkannten Spezialisten für dieses schillernde Genre. In seinem beliebten, charmanten Operetten-Salon bietet er gemeinsam mit verschiedenen Gästen Geschichte und Geschichten, Unterhaltsames und Informatives aus dem Märchenland der Operette.