The Crazy Shit World Tour 2027/29
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Hören Sie im Stephansdom Johannes Brahms berühmtes Deutsches Requiem, ein imposantes Werk für, das nicht als Trauermusik gedacht ist, sondern zum Trost derer, „die da Leid tragen“.
Obwohl der Titel des Werkes anderes vermuten lässt, ist das deutsche Requiem im eigentlichen Sinn keine Trauermusik. Der zentrale Gedanke des Werkes ist nicht die ewige Ruhe der Toten, sondern vielmehr der Trost der Hinterbliebenen. Eine Musik vor allem für die Lebenden, die durch die Auswahl der Texte die Absichten und persönliche Betroffenheit des Komponisten widerspiegelt, welcher kurz davor seine Mutter verloren hatte.
„Seit Bachs h – Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was sich auf diesem Gebiete neben Brahms’ Deutsches Requiem zu stellen vermag“, so hymnisch beurteilte der schwer zu begeisternde Musikkritiker Eduard Hanslick dieses Werk, welches Brahms zu seinem Durchbruch verhalf, mehr noch, das zur populärsten seiner Kompositionen werden sollte.
Alois Glaßner führt Webern Sinfonietta und Kammerchor der mdw zusammen mit dem Kammerchor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar mit geschickter Hand zu großen musikalischen Leistungen. Das Repertoire ist breit gefächert und umfasst im Studienjahr meist mindestens ein a-cappella-Programm und ein Chor-Orchesterwerk, wie etwa Händels Messiah.
Interpreten:
Webern Sinfonietta
Webern Kammerchor der mdw
Kammerchor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
Alois Glaßner, Dirigent
Programm:
J. Brahms: Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, op. 45