The Crazy Shit World Tour 2027/29
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Bilderreich, fesselnd und beklemmend erzählt der österreichische Schriftsteller russisch-jüdischer Herkunft in seinem neuen Roman „Der Jude der Kaiserin“ (Residenz Verlag, 2026) von Liebe und Hass, von Glaube und Verrat – und von der Lust, trotz allem am Leben zu sein. Vladimir Vertlib liest und spricht mit Moderatorin Katherina Braschel.
Wien um 1670: Barocke Herrlichkeit und bittere Armut prägen die Stadt. Kaiser Leopold I. leidet nicht nur unter Geldmangel für seine Feldzüge, er braucht auch dringend einen Thronfolger. Nur der Leibarzt kann der verzweifelten Kaiserin Margarita Teresa helfen. Doch Pedro de Rojas hat ein gefährliches Geheimnis: Er ist ein spanischer Converso, ein konvertierter Jude, der seinen Glauben im Geheimen praktiziert. Die katholische Kaiserin will die Juden aus Wien vertreiben, sie hält sie für die Ursache allen Übels. Wird es Don Pedro und seiner Geliebten gelingen, das zu verhindern?
Vladimir Vertlib verbindet Komödie und Drama zu einem großen Roman über Glaubenskämpfe und Standesdünkel, Intrigen und tiefe Freundschaft.