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So. 11.10.2026 | 15:00 Uhr | Ehrbar Saal
KLAVIERNACHMITTAG MIT ALEJANDRO PICÓ-LEONÍS
ZUM 150. GEBURTSTAG VON MANUEL DE FALLA
Programm:
MANUEL DE FALLA (1876-1949)
Serenata andaluza (1900)
Cuatro piezas españolas (1908)
Aragonesa
Cubana
Montañesa
Andaluza
Drei Tänze aus „El sombrero de tres picos“ („Der Dreispitz“) (1919)
Danza de los vecinos
Danza del molinero
Danza de la molinera
– Pause –
Fantasia Bætica (1919)
Homenaje „Le Tombeau de Claude Debussy“ (1920)
Suite „El amor brujo“ („Der Liebeszauber“) (1915)
Pantomima
Escena
Canción del fuego fatuo
Danza del terror
El círculo mágico (Romance del pescador)
Medianoche (Los sortilegios)
Danza ritual del fuego
Als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Komponisten Spaniens im 20. Jahrhundert schuf Manuel de Falla ein einzigartiges und facettenreiches Œuvre. Seine Musik verbindet die Rhythmen und Wurzeln der spanischen Folklore, insbesondere des Andalucismo, mit Einflüssen des französischen Impressionismus. Sein Schaffen ist auch von der neoklassizistischen Ästhetik geprägt. Durch sein Werk strahlt das musikalische und geistige Erbe Spaniens weit hinaus.
Der Pianist und Liedbegleiter Alejandro Picó-Leonís führt de Fallas Werke international auf. Die symphonischen Impressionen Noches en los jardines de España („Nächte in spanischen Gärten“) für Klavier und Orchester interpretierte er in Spanien, Deutschland, Tschechien und Österreich. Den Liedzyklus Siete canciones populares españolas („Sieben spanische Volkslieder“) führte er unter anderem im Wiener Musikverein und im Ehrbar Saal auf, ebenso in New York City sowie in der spanischen Stadt Cádiz, dem Geburtsort des Komponisten. Zuletzt spielte er das Werk im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums im Ateneo de Madrid – jenem Ort, an dem bereits Manuel de Falla dieses und weitere Werke zur Uraufführung gebracht hatte. Ende November 2026 spielt Picó-Leonís de Fallas Concerto für Cembalo (oder Pianoforte) und fünf Instrumente in der Residencia de Estudiantes in Madrid, mit der de Falla ebenfalls eng verbunden war.