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DIE WELT VON GESTERN
Eine musikalisch-literarische Spurensuche mit Texten von Stefan Zweig. Musik von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Leoš Janáček und Dmitri Schostakowitsch
Stefan Zweigs autobiografisches Werk »Die Welt von Gestern« ist mehr als eine persönliche Rückschau: Es ist das Vermächtnis eines überzeugten Humanisten und ein eindringliches Zeugnis europäischer Kulturgeschichte. Zweig zeichnet das Bild eines Europas vor dem Ersten Weltkrieg, dessen geistige und kulturelle Blüte in den politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts unterging.
In der Verbindung von Erinnerung und historischer Analyse zeigt er, wie schnell gesellschaftliche Ordnungen zerbrechen, wenn Nationalismus, Intoleranz und Radikalisierung erstarken. Sein Werk ist Mahnung und Vision zugleich: ein Plädoyer für Humanität, geistige Freiheit und Verständigung über Grenzen hinweg – Themen, die in Zeiten multipler Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche neue Relevanz gewinnen.
Vier Meisterwerke der Streichquartettliteratur schaffen eine weitere Erzählebene und eröffnen einen eigenständigen Resonanzraum.
Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur op. 76 Nr. 3 »Kaiserquartett«
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421
Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate«
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 11
Fides-Quartett
Christoph-Lukas Hagenauer